Aufruf der SPD zum 1. Mai 2012: Gute Arbeit und gerechte Löhne
Unser Ziel ist ein soziales Europa mit mehr und besseren Arbeitsplätzen. Wir begrüßen es, dass die deutschen Gewerkschaften den diesjährigen Tag der Arbeit unter das Leitmotto der guten Arbeit für Europa gestellt haben.
Wir können nicht hinnehmen, dass in vielen Ländern Europas mehr als jeder dritte Jugendliche arbeitslos ist. In der Krise gibt es Eingriffe in die Tarifautonomie, Gewerkschaften werden geschwächt und die Beschäftigten müssen die Lasten tragen. Insbesondere die südeuropäischen Länder befinden sich in einem Teufelskreis aus Rezession, unsozialen Sparprogrammen, steigender Arbeitslosigkeit, sinkenden Steuereinnahmen und in der Folge weiter wachsendem staatlichem Defizit.
Es ist überfällig, die Finanzmärkte zu regulieren und durch eine Finanztransaktionssteuer an den Kosten zu beteiligen. Die überschuldeten Staaten brauchen eine klare Wachstumsperspektive und Investitionshilfen, um mittelfristig aus eigener Kraft die Spirale aus Rezession und steigender Verschuldung zu überwinden.
Deutschland als wirtschaftsstärkste Nation hat eine besondere Verantwortung. Die sinkende Lohnquote und die einseitige Orientierung auf die eigene Exportstärke haben zu den bestehenden Handelsungleichgewichten innerhalb des europäischen Binnenmarktes beigetragen. Gute Arbeit für Europa bedeutet deshalb auch, dass die Binnennachfrage in unserem Land gestärkt wird.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen ihren gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg haben. Ein gesetzlicher, flächendeckender Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro und die Stärkung des bewährten Tarifvertragssystems und der Tarifbindung sind unabdingbare Voraussetzungen, um dem Grundsatz, dass sich Leistung lohnen muss, auch in der Realität des deutschen Arbeitsmarktes wieder Geltung zu verschaffen.
Die monatlichen guten Zahlen aus Nürnberg verdecken die zunehmende Spaltung des deutschen Arbeitsmarktes. An zu vielen Langzeitarbeitslosen geht die relativ stabile konjunkturelle Entwicklung vorbei. Sie profitieren nicht, weil ihnen Chancen genommen werden. Die massive Kürzung der finanziellen Mittel für aktive Arbeitsförderung durch die schwarz-gelbe Koalition ist das Gegenteil von verantwortlicher Politik.
Die Zahl der Beschäftigten in Leiharbeit und mit Schein-Werkverträgen, in befristeten und geringfügigen Arbeitsverhältnissen steigt zu Lasten sozial abgesicherter und unbefristeter Beschäftigung. Diesen Trend müssen wir umkehren, indem wir das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit durchsetzen.
Frauen sind auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert. Sie werden strukturell schlechter bezahlt, auch wenn es sich um die gleiche Tätigkeit handelt, wie bei Männern. Der Anteil von Frauen an atypischer und schlecht bezahlter Beschäftigung ist überproportional hoch. Ein Land, das über Fachkräftemangel diskutiert, kann es sich nicht leisten, die Potentiale von Millionen Frauen zu verschenken. Mit einem Gesetz für Entgeltgleichheit wollen wir diese strukturelle Lohnbenachteiligung beenden.
Wir müssen auch mehr für junge Menschen tun. Nicht einmal ein Drittel derjenigen, die eine Ausbildung absolvieren, finden direkt danach eine unbefristete Vollzeitstelle. Das ist unverantwortlich. Wir Sozialdemokraten fordern deshalb Übernahmegarantien für Auszubildende und die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung.
Gemeinsam mit den Gewerkschaften setzen wir auf das Leitbild der „guten Arbeit“. Arbeit, für die es einen gerechten Lohn gibt, von der man anständig leben kann und die sozial versichert ist.
Wir rufen die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands auf, am 1. Mai 2012 gemeinsam mit den Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes für diese Ziele zu demonstrieren.
Herzlich Willkommen!!!
Egal,ob Sie unsere Vorstandsmitglieder kennen lernen wollen, sich über Termine und Aktivitäten der SPD Wilhelmshaven informieren oder unsere Pessemitteilungen lesen möchten. Wir wünschen Ihnen viel Spass dabei.
Wenn Sie Anregungen, Wünsche oder Fragen haben, so lassen Sie mir eine Nachricht zukommen.(v.block(a)spd-wilhelmshaven.de)
Na dann mal los.
Ihr
Volker Block
Vorsitzender der SPD-Wilhelmshaven
65 Jahre Industriestandort Roffhausen
Das war die Geburtsstunde, nach einem erbitterten Arbeitskampf, des Technologie-Centrums Nordwest (TCN). Heute sind auf dem Gelände 64 Firmen mit 2700 Beschäftigten tätig. Nach soviel Information besichtigten die SPD Senioren das Olympiamuseum und den historischen Teil der ehemaligen Olympiawerke. Den informativen Nachmittag ließ man in der Cafeteria „Olymp“ bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
Kleine Veränderungen im OV Rüstersiel
Ergänzt durch den anwesenden Vorsitzenden des Kreisvorstandes Volker Block, sind insbesondere die Anträge, Schulbussituation zur Ganztagsschule Rüstersiel, sowie die Nahverkehrsanbindung des Ortsteils Rüstersiel, durch die Ratsfraktion der SPD in Bearbeitung. Ein besonderes Kapitel sei noch die Verkehrsberuhigung des Ortsteils. In ganz Rüstersiel gilt die 30. Zone, die leider oft überschritten wird, wie auch die an vielen Stellen unübersichtliche Verkehrsführung.
Nach 10jähriger Tätigkeit in der Funktion als Kassierer des Ortsvereins, gab Uwe Eilers aus gesundheitlichen Gründen, diese Funktion ab. Der OV-Vorsitzende, Rolf Hossfeld, würdigte die geleistete Arbeit des Kassierers durch den besonders umsichtigen Einsatz der Geldmittel, in Zeiten eines vorausgegangenen Wahlkampfes.
Einen Wechsel im Vorstand in der Position Kassenführung, ergab ein eindeutiges Votum für die bisherige Stellv. Vorsitzende, Margarete Oswald, die nunmehr die Kasse führt.
Die weiteren Wahlen zum Vorstand ergaben die Wiederwahl des Vorsitzenden, Rolf Hossfeld, zu seinem Stellvertreter wurde Dieter Gehrken gewählt.
Weiter erfolgte die Wiederwahl der Schriftführerin Christa Heitkamp und als Beisitzer wurden Hubert Stolz, Hartmut Tammen – Henke sowie Lia Hossfeld gewählt.
Einen Einblick in die Arbeit der Ratstätigkeit, insbesondere im Bereich des Reinhard Nieter Krankenhauses, erfolgte durch den Rüstersieler Ratsherrn Peter Debring, der in Rüstersiel eine Anlaufstelle für Bürgersprechstunden in Vorbereitung hat.



