Erinnerung an verfolgte und ermordete jüdische Mitbürger wach halten
In der Nacht auf den 10. November 1938 wurden Synagogen zerstört, Geschäfte geplündert und jüdische Mitbürger misshandelt sowie in Konzentrationslager verschleppt.
Die Pogromnacht und deren schreckliche Folgen halten uns aber auch vor Augen, dass wir bei unserem Einsatz für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft nicht nachlassen dürfen.
Das ist die wichtigste Lehre, die wir aus den Ereignissen von damals ziehen müssen. Wir müssen wachsam gegenüber Rechtsextremen und ihren Angriffen auf Demokratie, Toleranz und Menschenwürde bleiben.
Zum Gedenken an die Pogromnacht 1938 veranstaltet die Stadt Wilhelmshaven zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der IG Metall und den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Wilhelmshavens eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Synagogenehrenmal.
• 18 Uhr Ökumenisches Abendgebet in der Banter Kirche mit anschließendem Schweigegang zum Synagogenplatz
• ca. 18.45 Uhr Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf dem Synagogenplatz
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Wir Sozialdemokraten werden mit einer Abordnung vor Ort sein.
Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus dürfen keinen Platz in unsere Stadt haben
Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus dürfen keinen Platz in unsere Stadt haben. Wir wollen ein tolerantes und weltoffenes Wilhelmshaven, in dem nicht auf Kosten von Minderheiten Hass verkündet wird.
Genau dies ist aber vergangenen Sonntag in Wilhelmshaven geschehen.
Genau 65 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges fand in unserer Stadt ein (nicht angekündigter) Parteitag der NPD statt. Der Parteitag sollte in Bad Gandersheim stattfinden und wurde für uns unerwartet nach Wilhelmshaven verlegt.
Trotzdem konnte ein Zeichen gegen rechtsextremistisches Gedankengut gesetzt werden.
Neben den Wilhelmshavener Kreisvorsitzenden Jörn Felbier (CDU), Peter Sokolowski (Die Grünen) Volker Block (SPD), waren Ratsmitglieder (von der SPD u.A. Hans Jürgen Kempcke) und andere Vertreter von Bürgerinitiativen (u.A. Netzwerk gegen Rechts)vor Ort, um gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus zu protestieren.
