Jade-Weser-Port

Städtler und Groote bei JWP – Realisierungsgesellschaft

Beeindruckt zeigte der Europaabgeordnete Matthias Groote vom Fortschritt einer der „größten Infrastrukturprojekte der EU“. Zusammen mit unserem SPD – Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Städtler und den SPD Kommunalpolitikern Howard Jacques und Holger Barkowsky besuchte der Ostfriese die Baustelle des JadeWeserPorts.
Axel Kluth, Geschäftsführer der JWP – Realisierungsgesellschaft, erläuterte den Stand der Arbeiten am Containerhafen, der am 5.August 2012 in Betrieb gehen werde. Kluth zeigte sich überzeugt, dass dann die erhofften Containerschiffe kommen werden, zumal mit dem Terminalbetreiber Eurogate für die ersten sieben Jahre feste Umschlagszahlen vereinbart seien.
Kluth unterstrich die Vorzüge des JWP als östlichstem Tiefwasserhafen in der sogenannten Nordrange (tiefes Fahrwasser, kurze Seewege, breite Zufahrt, leistungsfähige Autobahn- und Eisenbahnanbindung).
Er wies darauf hin, dass der JWP mit Landstromanschlüssen für die Schiffe nachgerüstet werden kann. Entsprechende Vorkehrungen seien getroffen. Groote lobte das als weitsichtig. Er gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren eine entsprechende Norm geschaffen werde, zumal die Reeder künftig für Kohlendioxid – Emissionen der Schiffe in die Atmosphäre zahlen müssen.
„Ein Hafen, in dem die Schiffsdiesel nicht mehr laufen müssen, hat dann wirtschaftliche Vorteile“.

Auf Nachfrage bezifferte Kluth, die Zahl der Arbeitsplätze, die mittelfristig direkt am Hafen entstehen, auf an die Tausend! In den Betrieben der angrenzenden Logistikzone erwartet er weitere 1000 bis 1500 Arbeitsplätze.

Es werde allein aus der engeren Region heraus schwer werden, diese Arbeitsplätze zu besetzen, befürchtet Kluth. Um so wichtiger sei es für Wilhemshaven, attraktive Wohnmöglichkeiten zu schaffen, damit künftige Arbeitnehmer von außerhalb in die Stadt ziehen.

Howard Jacques appelliert an die Wohnungsbaugesellschaften, im Stadtnorden attraktive Angebote zu schaffen. „Wir haben viel Leerstand zu verzeichnen, die Baugesellschaften müssen endlich anfangen zu investieren. Notalls muss man unbewohnbare Bausubstanz auch mal abreißen und neu bauen!“ so Holger Barkowsky.

Howard Jacques

Parteiübergreifende Demonstration für den Bahnausbau

Punkt fünf vor zwölf begann am heutigen Samstag in Sande eine parteiübergreifende Demonstration für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zum Jade-Weser-Port, für Lärmschutz und für die Elektrifizierung. Organisiert hatten die Veranstaltung die Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer (SPD), der Landesvorsitzende der SPD Niedersachsen, Olaf Lies sowie der Landtagsabgeordnete Dr. Uwe Biester (CDU).

Die Redner auf der Veranstaltung waren sich einig: Wenn jetzt nicht die Gelder für den Bahnausbau zur Verfügung gestellt werden, fehlt dem Jade-Weser-Port die dringend notwendige Hinterlandanbindung. Aber ebenso die Belange der Bürger betroffener Gemeinden müssten Berücksichtigung finden.

Neben dieser Aktion ist noch eine Demonstration in Berlin in Planung.

Thomas Städtler im Gespräch mit Siegfried Neumann


SPD Wilhelmshaven wurde durch zahlreiche Parteigenossen vertreten: So waren neben Eberhard Menzel (Oberbürgermeister WHV), Siegfried Neumann (Fraktionsvorsitzender) auch Norbert Schmidt, Volker Block (KV-Vorsitzender),  Torsten Frank (stellv. KV-Vorsitzender), Michael Veh (KV-Vorstand) und Björn Heinisch (Jusos) anwesend. Dazu gesellte sich auch der designierte OB-Kandidat der SPD, Thomas Städtler, der aufmerksam den Reden lauschte.

JadeWeserPort geht Mitte 2012 an den Start

Die Differenzen um den Inbetriebnahmetermin des Container-Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven sind beigelegt: Die JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG und die Betreiber des Containerterminals haben sich außergerichtlich auf einen Start zum 5. August 2012 geeinigt. Eine entsprechende schriftliche Vereinbarung ist heute unterzeichnet worden. Die Eurogate-Gruppe und ihr Partner APM Terminals International, eine Schwester der weltweit größten Container-Reederei Maersk, hatten eine spätere Inbetriebnahme wegen der konjunkturell bedingt gesunkenen Nachfrage angestrebt.

„Bautechnisch liegen wir voll im Zeitplan, sind aber mit dem Start Mitte 2012 dem Betreiber entgegengekommen, weil wir die aktuelle wirtschaftliche Situation nicht ignorieren und sicher sein wollen, dass ab Inbetriebnahme auch der erforderliche Containerumschlag erfolgt. Dazu sind uns von den Partnern die in den ersten sieben Betriebsjahren garantierten Umschlagszahlen bestätigt worden,” so Axel Kluth, Geschäftsführer der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG. „Die einvernehmliche Lösung schafft nun für alle Beteiligten die notwendige Planungssicherheit, und sie entspricht zugleich dem gemeinsamen Interesse am Erfolg des Projekts.”

Im Detail haben die Partner vereinbart, zum 5. August 2012 den ersten Abschnitt mit 1.000 Meter Kaje in Betrieb zu nehmen. Die Gesamtinbetriebnahme mit 1.725 Meter Kaje wird am 5. August 2013 erfolgen.

Bezirksparteitag Wardenburg

Von links: Klaus Böther, Torsten Frank, Norbert Schmidt, Olaf Lies, Johanne Modder, Volker Block, Nurhayat Bakir

ich bin sehr stolz auf den Auftritt unserer Wilhelmshavener SPD auf dem am vergangenen Samstag stattgefundenen Bezirksparteitag in Wardenburg.

Wir haben dort ein Bild der Geschlossenheit und des Zusammenhaltes hinterlassen.
Dank gilt Norbert Schmidt für den von ihm ausgearbeiteten Initiativantrag zum schnellen Ausbau der Bahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg.

Dieser Antrag ist vom Bezirksparteitag einstimmig angenommen worden.

Besonders erfreulich war der starke Zusammenhalt unserer regionalen SPD.

Hier hat Klaus Böther durch eine starke Rede für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Wittmund gekämpft. Eine von der Wittmunder SPD eingebrachte Resolution zum Erhalt des Bundeswehrstandortes Wittmund wurde einstimmig angenommen.

Ebenso erfreulich war das ausgezeichnete Wahlergebnis unserer neuen Bezirksvorsitzenden Johanne Modder. Neben den Glückwünschen unser SPD-Wilhelmshaven habe ich die Gelegenheit genutzt, Johanne in unseren Kreisverband einzuladen.

Sie hat sich über unsere Einladung sehr gefreut und dankend angenommen.

Mit solidarischen Grüßen

Volker Block
Kreisverbandsvorsitzender