Familienzentrum für West
Im Laufe der Zeit sind so Familienzentren in den Bereichen Ost, Nord und Süd entstanden, in denen eine hervorragende Arbeit in Zusammenarbeit freier Trägerschaft mit dem Jugendamt geleistet wird. Die Familienzentren sind Anlaufstellen aber nicht nur für Familien. Auch Schwangere, Alleinerziehenden, Kindern und Jugendlichen, stehen ausgebildete Fachkräfte mit Rat und Tat zur Verfügung.
Das diese Zentren hervorragend angenommen werden, zeigt die große Frequenz der Hilfesuchenden. Über 2000 Kinder leben in Familien die Hartz IV empfangen und 1600 Kinder in Familien die Wohngeld erhalten. Darüber hinaus zeichnet sich Wilhelmshaven mit einer überdurchnitlichen Scheidungsrate aus.
Auf Grund der hervorragenden Arbeit in diesen Zentren, so Volker Block, sollte die Politik in Wilhelmshaven alles daran setzen auch im Westteil der Stadt ein Familienzentrum einzurichten.
Zwar seien in der „Wiesenhofschule“ zwei Sozialarbeiter tätig, aber nach Auffassung der Wilhelmshavener SPD nicht ausreichend um ein entsprechendes Familienzentrum zu ersetzen.
Der Kreisverband der SPD hat nunmehr die Ratsfraktion aufgefordert, sich verstärkt für die Einrichtung eines Familienzentrums auch im Westen der Stadt Wilhelmshaven einzurichten.
Vorrang für Erdverkabelung
Bei beiden im entstehenden Windparks vor der Nordseeküste, vor Borkum und Schleswig – Holstein, stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage des Abtransports der Energie ins Hinterland, insbesondere nach Süddeutschland, der noch unterversorgtem Region mit Windkraftanlagen.
Wenn auch spät, so sollte dennoch Wilhelmshaven seine Pfründe in die Waagschale werfen, um als „Energiedrehscheibe“ für Kohle und Öl, ein weiteres Standbein in Punkto Energie zu schaffen, so Volker Block, Vorsitzender des Kreisverbandes der SPD Wilhelmshaven anlässlich einer Zusammenkunft des Ortsvereins Heppens der SPD.
Die derzeit laufenden Ansiedlungsbemühungen zur Herstellung eines Werksgeländes für Fundamente der Windkraftanlagen auf See in Wilhelmshaven zu verwirklichen, sollte Anlass sein, das Thema Stromanlandung über Wilhelmshaven weiter voranzutreiben. Mit dem in Wilhelmshaven angesiedeltem „Deutschen Windenergie – Institut“ sei seit Jahren das Fundament gelegt worden um auf diesem Gebiet eine Vorreiterstellung einnehmen zu können.
Hinzu, so Block, stehe das neue Kraftwerk der GDF Suez vor der Vollendung, dessen Energie ebenfalls ins Hinterland transportiert werden müsse.
Bei Berechnungen aus dem Wirtschaftsministerium fehlen derzeit 3.600 Kilometer Stromleitung in Deutschland, die auf dem schnellstmöglichen Weg geschaffen werden müssen. Niedersachsen falle bei dem Vorhaben dabei eine Schlüsselrolle zu.
Problematisch hat sich dabei das Durchsetzungsverfahren mit Überlandleitungen erwiesen.
Um eine schnellstmögliche Umsetzung vornehmen zu können bedarf es aber der Akzeptanz der Bürger. Hier sollte nicht auf provoziert, massenhaft zu erwartende Einwendungen überirdische Höchstspannungsleitungen, sondern auf Erdverkabelung gesetzt werden.
Vorhandene Widerstände gegen Erdverkabelungen, die nachweislich auf Dauer wirtschaftlicher als überirdische Hochspannungsleitungen sind, kommen überwiegend aus der Atomlobby, die sich bis heute nicht damit abgefunden hat, dass einen Ausstieg aus der Atompolitik auch ein Schwerpunkt der Umweltpolitik geworden ist.
Außer der Neuansiedlung im Nordhafen, der möglichen Nutzung der Schleuseninsel für den Offshorebedarf und der bereits im Hafen festmachenden Versorger für diesen Bereich, einschließlich der in Mariensiel stationierten der Firme „WIKING – HELIKOPTER“, sollte Wilhelmshaven alle Pfründe einbringen um im Zusammenhang mit neuer, verbraucherfreundlicher Energiepolitik in Verbindung gebracht zu werden, so der SPD Kreisvorsitzende.
D.G.
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag
Das war die Geburtsstunde unserer Jusos.
Der SPD Kreisverband Wilhelmshaven gratuliert seiner sozialdemokratischen Jugend zum Geburtstag.
Mit solidarischen Grüßen
Volker Block
Vorsitzender der SPD-Wilhelmshaven (Ex-Juso)
SPD in Wilhelmshaven fordert öffentliche Bücherschränke
„Es gibt so manches Buch in den Regalen unserer Bürgerinnen und Bürger, dass nicht mehr gelesen wird, nicht verkauft werden kann, aber zur Entsorgung viel zu schade ist. Die Idee der Bücherschränke beruht darauf, diese Bücher der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so der SPD-Kreisverbandsvorsitzende Volker Block.
An öffentlich gut erreichbaren und zentralen Orten sollen deshalb Bürgerinnen und Bürger Bücher einstellen und entnehmen können, ohne an bestimmte Nutzungsbedingungen gebunden zu sein.
Hierbei entscheiden Nutzerinnen und Nutzer der öffentlichen Bücherschränke selbst, ob Sie die Bücher entleihen oder dauerhaft behalten wollen.
Öffentliche Bücherschränke gibt es z.B. bereits in Mainz, Hannover, Bonn und Münster.
Die Ratsfraktion ist deshalb gebeten worden, die Einrichtung öffentlicher Bücherschränke in Wilhelmshaven zu prüfen und Vorschläge für geeignete Standorte zu machen.


